In Anlehnung zu unserem letzten Beitrag nun: Wer uns schlank und „schön“ macht, wenn wir erst einmal „dick“ sind und uns nicht mehr wohl fühlen. Obwohl „dick“ in diesem Fall noch nicht einmal heißt, dass man so stark übergewichtig ist, dass es gesundheitsgefährdend ist, sondern lediglich, dass man irgendwo ein kleines Fettpölsterchen ist, welches nicht „schön“ ist.
Wovon ich spreche sind Schönheitsoperationen. Meine Erlebnisse bei der Recherche haben mich wirklich erschreckt. Die erste Seite einer Schönheitsklinik präsentiert auf den ersten Blick wunderschöne, perfekte, antike Staturen. Diese Staturen wiesen natürlich keine einzigen Makel auf. Alles wirkte sehr edel. Jeder, der sich so etwas anguckt, weiß: „Ich bin nicht perfekt, aber ich möchte so sein wie auf dem Bild.“ Und das ist die Masche der Schönheitsindustrie. Sie gaukel einem vor, dass man so wie man ist nicht schön ist. Denn erst nach einer Operation ist man schön.
Dabei sprangen mir auch Sprüche wie: „Schönheit ist stets ein willkommener Gast“, „Die Metamorphose der Schönheit“ und „Entfalten Sie das Potential ihrer Schönheit.“ entgegen. So wird uns vermittelt, dass wir noch nicht schön sind, aber mit einer Operation können wir unsere Schönheit entfalten.
Eine Schönheitsklinik warb damit, in ein Hotel integriert zu sein. So habe man alle Vorteile eines Hotelbesuches gleich mit dabei. Das Zimmer ist natürlich luxuriös und modern eingerichtet, so dass einem einem schönen Aufenthalt nichts mehr im Weg steht..., fast wie im Urlaub.
Ich stand Schönheitsoperationen eigentlich schon immer kritisch gegenüber, aber nachdem ich einem Weile recherchiert hatte, wirkten auch bei mir diese psychologischen Tricks und ich erwischte mich dabei selber darüber nachzudenken. Das war für mich sehr erschreckend, weil die Vorstellung, dass jemand vielleicht schon vorher mit dem Gedanken gespielt hat, sich jetzt erst recht unter das Messer legen lassen wird, nur um dann „schön“ zu sein.
So sei jedem an dieser Stelle noch einmal gesagt, du bist schön so wie du bist. Solange du dich in deinem Körper wohlfühlt, solltest du ihn so lassen. Und wenn man wirklich etwas an sich verändern möchte, sollte man eine Schönheitsoperation als letzten Ausweg sehen. Problemzonen lassen sich durch Sport und gesunde Ernährung in Schach halten. Zudem kann man auch schön sein, ohne dass man einen 90-60-90-Körper hat oder gar noch dünner ist.
Bei einer Operation gibt es immer Risiken, die ausreichend bedacht werden sollten. Es könnte etwas schief gehen oder man erwacht gar nicht mehr. Alles ist möglich. Und das zu riskieren, nur weil man sich selber nicht zu mehr Bewegung motivieren kann, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg.
Eure Imke
Quelle: http://www.aesthetic-klinik-hannover.de
Montag, 10. März 2014
Donnerstag, 27. Februar 2014
Die Zuckermafia!
Heute haben wir einmal ein kleines Experiment mit euch vor.
Ran an's Handy oder den PC!
Bei Google müsst ihr dann einmal folgendes eingeben: Was uns dick macht Ergebnis: 55.000.000 (Februar 2014)
Nun schaut euch ein wenig genauer um! Generell finden wir irgendwelche Lebensmittel die man bloß nicht essen sollte, andere wiederum reden von der ultimativen Lebensmittellüge. Bei Fast Food sind sich hingegen alle einig: Ungesund. Ob Energiewerte oder Maßangaben, alle möglichen Studien und was haben wir nicht alles gesehen werden angeführt. Ob WELT, Focus, irgendeine Frauenzeitschrift oder RTL, sie alle wissen's am besten!
Jetzt verändern wir die Suche: Wer uns dick macht.
Das Suchergebnis schrumpft, liegt aber immer noch bei gut über 9.000.000 Ergebnissen.
Was mir sofort ins Auge sprang ist der Name Die Zuckermafia. Klingt zugegeben etwas seltsam, ist es aber kein bisschen.
Das Beispiel der Zuckermafia
Zucker in geraumen Mengen macht dick und schädigt die Zähne. Ist ja klar, das lernen wir schließlich von klein auf. Wir essen jeden Tag gut 30 Zuckerwürfelchen – auch wenn wir es vielleicht vermeiden wollen. Zucker ist in allem möglichen drin, und meist auch nicht zu wenig! Nach Aussage mehrerer Studien macht Zucker in gewisser Weise süchtig nach Süßem. Das legt den Zahnärzten erst einmal Sorgenfalten ins Gesicht, all die Süßwarenproduzenten und auch die Medizinindustrie allerdings haben keinen Grund, besorgt zu sein. Warum? Ganz einfach: Allein schon die Süßwarenproduzenten verdienen ordentlich an unserer Leidenschaft für Schokolade und andere Köstlichkeiten. Ist ja schließlich auch lecker! Doch auch die Mediziner machen großen Umsatz aus unserem Genuss: Ca. 48 Milliarden Euro Umsatz wird allein durch Diabetes in Deutschland erwirtschaftet. Und zur Medizinindustrie gehört schließlich auch der Zahnarzt (soll nicht heißen, dass der nette Zahnarzt von neben an ein Unmensch ist, die Industrie profitiert trotzdem) oder aber etliche Schönheitskliniken. Generell ist nicht von Unmenschen die Rede, ein Vorwurf der bewussten Schädigung der Gesundheit bleibt klar aus. Aber es ist Fakt, dass diverse Industrien Unmengen von Geld durch uns und unsere Kilos verdienen. Nicht allein die Zuckermafia oder Mediziner, auch die Diätindustrie. Die Branche boomt!
Der Autor Hans-Ulrich Grimm befasst sich mit diesen Themen rund um Zucker in seinem Buch: „Wie uns die Zucker-Mafia krank macht“ genauer. Ich selbst bin über die Website der HÖRZU auf den Autoren gestoßen.
Schaut doch selbst einmal nach! :)
Liebe Grüße Isy!
Quelle: http://www.hoerzu.de/wissen-service/gesundheit/gesunde-ernaehrung/die-zuckermafia-darum-sollen-wir-suesses-essen (zuletzt Aufgerufen am 8. Februar 2014)
Bei Google müsst ihr dann einmal folgendes eingeben: Was uns dick macht Ergebnis: 55.000.000 (Februar 2014)
Nun schaut euch ein wenig genauer um! Generell finden wir irgendwelche Lebensmittel die man bloß nicht essen sollte, andere wiederum reden von der ultimativen Lebensmittellüge. Bei Fast Food sind sich hingegen alle einig: Ungesund. Ob Energiewerte oder Maßangaben, alle möglichen Studien und was haben wir nicht alles gesehen werden angeführt. Ob WELT, Focus, irgendeine Frauenzeitschrift oder RTL, sie alle wissen's am besten!
Jetzt verändern wir die Suche: Wer uns dick macht.
Das Suchergebnis schrumpft, liegt aber immer noch bei gut über 9.000.000 Ergebnissen.
Was mir sofort ins Auge sprang ist der Name Die Zuckermafia. Klingt zugegeben etwas seltsam, ist es aber kein bisschen.
Das Beispiel der Zuckermafia
Zucker in geraumen Mengen macht dick und schädigt die Zähne. Ist ja klar, das lernen wir schließlich von klein auf. Wir essen jeden Tag gut 30 Zuckerwürfelchen – auch wenn wir es vielleicht vermeiden wollen. Zucker ist in allem möglichen drin, und meist auch nicht zu wenig! Nach Aussage mehrerer Studien macht Zucker in gewisser Weise süchtig nach Süßem. Das legt den Zahnärzten erst einmal Sorgenfalten ins Gesicht, all die Süßwarenproduzenten und auch die Medizinindustrie allerdings haben keinen Grund, besorgt zu sein. Warum? Ganz einfach: Allein schon die Süßwarenproduzenten verdienen ordentlich an unserer Leidenschaft für Schokolade und andere Köstlichkeiten. Ist ja schließlich auch lecker! Doch auch die Mediziner machen großen Umsatz aus unserem Genuss: Ca. 48 Milliarden Euro Umsatz wird allein durch Diabetes in Deutschland erwirtschaftet. Und zur Medizinindustrie gehört schließlich auch der Zahnarzt (soll nicht heißen, dass der nette Zahnarzt von neben an ein Unmensch ist, die Industrie profitiert trotzdem) oder aber etliche Schönheitskliniken. Generell ist nicht von Unmenschen die Rede, ein Vorwurf der bewussten Schädigung der Gesundheit bleibt klar aus. Aber es ist Fakt, dass diverse Industrien Unmengen von Geld durch uns und unsere Kilos verdienen. Nicht allein die Zuckermafia oder Mediziner, auch die Diätindustrie. Die Branche boomt!
Der Autor Hans-Ulrich Grimm befasst sich mit diesen Themen rund um Zucker in seinem Buch: „Wie uns die Zucker-Mafia krank macht“ genauer. Ich selbst bin über die Website der HÖRZU auf den Autoren gestoßen.
Schaut doch selbst einmal nach! :)
Liebe Grüße Isy!
Quelle: http://www.hoerzu.de/wissen-service/gesundheit/gesunde-ernaehrung/die-zuckermafia-darum-sollen-wir-suesses-essen (zuletzt Aufgerufen am 8. Februar 2014)
Freitag, 21. Februar 2014
Ab heute wird's sportlich!
Jede Woche laden wir ein neues Sportvideo hoch, in dem wir zeigen, wie ihr euch zu Haus fit halten könnt.
Verzeiht uns kleine Fehler, wir sind keine Profis und versuchen die Übungen so gut wie es geht vor zu machen.
Heute beginnen wir mit einer Übung, bei der Körperspannung das A und O ist! Je öfter ihr die Übung wiederholt, desto besser werdet ihr! :) Geht nicht zu verbissen an die Sache ran, damit steht ihr euch nur selbst im Weg.
Nehmt es locker und habt Spaß...!
Johanna, Mareike, Antonia und Julia
Original Video
Samstag, 18. Januar 2014
Student Bodies
Online-Programm gegen Essstörungen
Derzeit
bieten Psychologinnen der TU Dresden ein Online-Präventionsprogramm
an, das gefährdete Frauen unterstützen soll, ihr Essverhalten und
ihre Körperwahrnehmung zu verbessern. Ziel der Studie ist es, Frauen
mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko frühzeitig helfen zu können
und die Risikofaktoren für einer Essstörung genauer verstehen zu
können.
Mit
einem kurzen Test, wird herausgefunden, ob ein Erkrankungsrisiko
besteht. Stellt sich dies heraus, wird man eingeladen am
Präventionsprogramm teilzunehmen. „StudentBodies“ findet
ausschließlich online statt und dauert zehn Wochen. In dieser Zeit
wird man von Psychologinnen betreut und erhält kleine Sitzungen zu
bestimmten Themen.
Für
diese Projekt werden noch Teilnehmerinnen ab 18 Jahren gesucht, die
derzeit nicht unter einer Essstörung leiden.
Eure
Imke
Quellen: Barmer GEK Magazin Ausgabe 1/14
www.studentbodies.tu-dresden.de
Freitag, 3. Januar 2014
Welche Gedanken leiten uns? - Unser Leitbild
Leitbild „Soul’n’Body
Hinter diesem Blog stecken Intentionen, die uns leiten. Die Gedanken auslösen und diese wiederum Texte kreieren. Unserem Leitbild könnt ihr unsere Gedanken, Einstellungen und Meinungen entnehmen, mit denen wir diesen Blog gestalten.
1. Jeder Mensch
ist einzigartig und genau so „richtig“, wie er ist.
2. Schönheit ist subjektiv, d.h. jeder
Mensch hat seine eigene Vorstellung von „schön“. Dementsprechend kann und soll
Schönheit nicht zum Objekt werden, d.h. nicht an allgemein vorgegebenen Regeln
(Schönheitsidealen) gemessen werden.
3. Jeder Mensch hat das Recht dazu, im
Einklang mit seinem Körper zu leben und sich darin wohlzufühlen.
4. Wer etwas an sich verändern möchte,
soll aktiv dabei unterstützt werden – solange diese Veränderung selbst gewollt
ist und die Person von ihrem Umfeld nicht dazu gedrängt wird.
5. Hungern ist
kein Weg der Veränderung, sondern eine ernstzunehmende Krankheit.
6. Jedem Menschen soll die Möglichkeit
gegeben sein, sich verantwortungsvoll und gesund ernähren zu können. Dazu zählt
auch u.a. die Aufklärung über Lebensmittel, Sport und Gesundheit.
Wir sind keine Experten.
Dieser Blog spiegelt lediglich unser Empfinden über den
Umgang mit dem eigenen Körper wieder. Wir berichten über unsere eigenen
Erfahrungen und unsere Ansichten, und möchten unsere Gedanken mit Dir teilen.
Soul'n'Body soll Euch als Platform zur Identifikation rund
um das Thema „Körpergefühl“ dienen, und Dir zeigen, dass Du nicht allein bist
und Dir damit helfen, eventuell Halt und Bestätigung zu finden.
Aber wir müssen auch eingestehen, dass auch wir nur eine
Gruppe Schülerinnen sind, wahrscheinlich kaum älter als die meisten unserer LeserInnen.
Auch dazu dient dieser Blog, um Dir zu zeigen, wo Du Hilfe von Experten
findest, denen Du vertrauen kannst.
Auch wenn wir keine Ernährungswissenschaftler oder Ähnliches
sind, sind wir am Ende auch nur einfache Teenager, auf die die angesagten Schönheitsideale
und der allgemeine Körperkult jeden Tag niederprallt – zumindest in diesem
Gebiet sind wir also doch kleine Experten.
Es sind genau diese Ideen von schön und hässlich, dünn und
dick, gegen die wir uns hier aktiv aussprechen wollen. Schau Dich ruhig einmal
auf unserem Blog um und sag auch Deine Meinung, was du von dem aktuellen
Körperkult hältst.
Gehörst du ihm an, oder hast auch Du keine Lust mehr, dem
ständig zu folgen?
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